Die Arbeitgeber in Niedersachsen und in Schleswig-Holstein hatten sich geweigert, das Ergebnis der bundesweiten Tarifschlichtung anzunehmen. Nach Ansicht der Arbeitgeber des Bauhandgewerbes in den beiden Bundesländern sei der Tarifabschluss - 3,1 % mehr Lohn ab Juni sowie ein befristeter Zuschlag von 0,4 % und weitere Erhöhungen ab 2008 - zu hoch.
Nach Ansicht der Gewerkschaft erfolgte die Ablehnung jedoch nicht aus wirtschaftlichen Gründen. Der wahre Hintergrund sei der Versuch, den Flächentarifvertrag anzugreifen. Die Gewerkschaft wird nun in den nächsten Wochen versuchen, die Arbeitgeber in den beiden Bundesländern zurück an den Verhandlungstisch zu bekommen.
Hartmann
Rechtsanwalt
Rechtsanwälte Felser
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